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Transport von Schüttgutwaren: was zu beachten ist

Schüttgüter sind Waren, die ohne Umverpackung transportiert werden und nicht flüssig sind. Typische Güter aus dem Baubereich sind Sand, Schotter, Kies, Splitt und bituminöses Mischgut. Aber Schüttgutware kommt auch im Bereich der Lebensmittelherstellung vor. Hier wären zum Beispiel Salz und Zucker zu benennen oder Futtermittel. So unterschiedlich, wie solch eine Ware sein kann, muss deren Transport erfolgen. Gerade bei dem Transport von Lebensmitteln in Schüttgutform werden hohe Anforderungen und Auflagen an den Spediteur gestellt. Wer aber meinen würde, die Anforderungen wären nur beim Lebensmitteltransport hoch, ist leider im Irrglauben. Der Transport von Baumaterialien stellt ebenfalls eine große Herausforderung für den Spediteur dar. Ein Beispiel: Ein offener Transport von Sand ist nicht erlaubt, da der Sand aufgrund seiner Konsistenz leicht aufgewirbelt und vom Kipper geweht werden könnte. Der Transporteur hat dafür Sorge zu tragen, dass dies nicht geschehen kann. Im Zweifelsfall wäre er bei Verstößen gegen solche Verordnungen haftbar. Wer einen Transport für Schüttgutware in Auftrag gibt, sollte sich grundsätzlich an einen erfahrenen Spediteur wenden, der über die entsprechenden Kenntnisse und einen modernen Fuhrpark verfügt. Transportvarianten Für den offenen Transport eignen sich nur Waren, die wegen ihrer Substanz sicher auf dem Fahrzeug verbleiben. Selbst wenn Sturm aufkommen und eine lange Autobahnfahrt anstehen sollte, müssen diese Schüttgüter ohne Aufwirbelung in der Mulde transportiert werden können. Dies ist in der Regel nur gegeben, wenn es sich bei dem zu verfahrenden Gut um schweres Material handelt, wie beispielsweise Erdreich, Mutterboden, Kies und dergleichen. Außerdem darf die Ware keinen Schaden während des Transports nehmen beziehungsweise eine Veränderung. Dies bedeutet, dass ein offener Transport nur für Güter infrage kommt, die auch Regen, Frost und schlechte Witterungsbedingungen schadlos überstehen. Der geschlossene Transport ist die schonende Variante, um Schüttgüter von A nach B zu verfahren. Im Normalfall werden hierfür Fahrzeuge mit einem entsprechenden Siloaufbau genutzt. Da diese Transportvariante aufwendiger als ein offener Transport ist, wird diese für Waren genutzt, die nicht feucht werden dürfen oder eine bestimmte Reinheit aufweisen müssen. Gerade in Bezug auf die Reinheit gibt es strikte Vorgaben, wenn es sich um einen Lebensmitteltransport handeln sollte. Die beste Wahl sind erfahrene Spediteure Der Transport von Schüttgutware sollte nur erfahrenen Spediteuren übertragen werden, die über den entsprechenden Fuhrpark verfügen. Meistens werden viele Tonnen an Waren verfahren. Der finanzielle Schaden, der bei einem nicht fachgerechten Transport entstehen könnte, ist kaum zu beziffern. Daher sollte der Auftraggeber Wert auf einen im einwandfreien Zustand befindlichen Fuhrpark und nach neuestem Wissensstand geschultes Personal legen.